Mehlhilfe

Mehlhilfe

Es gibt mittlerweile sehr viele Mehle für die „Low carb“ Küche, die alle sehr wenige Kohlenhydrate haben. Mit ihnen zu Kochen ist am Anfang nicht immer einfach, da sie sich nicht mit „normalen“ Mehlen vergleichen lassen von der Konsistenz und vom Geschmack. Du musst mit diesen Mehlen nicht kochen um die Ernährung abends auf „Low carb“ umzustellen. Wie du bei meinen Rezepten siehst, gibt es mehr Gerichte ohne die Mehle.

Wichtig: Keines der Mehle kannst du 1:1 durch ein „normales“ Mehl ersetzen. Wenn du beginnen möchtest mit ihnen zu Kochen, dann rate ich dir vor allem Anfangs immer genau nach bereits vorgegebenen Rezepten zu kochen. Experimentieren kann damit oft in die Hose gehen bis du gelernt hast wie sie funktionieren und sich verhalten. Aber keine Sorge, du wirst schnell herausfinden wie du damit leckere Gerichte zaubern kannst.

Falls du die Mehle ausprobieren möchtest, beschreibe ich dir hier einige meiner Lieblingsmehle:

Zum Backen:

Mandelmehl: Schmeckt bei größeren Mengen nach Marzipan und ist daher eher etwas für die Süßen Gerichte. Aber auch ein wenig im Joghurt beigemischt kannst du die Vorteile vom gesunden Mandelmehl genießen.

Kokosmehl: Schmeckt intensiv nach Kokos und ist daher auch eher etwas für Süßes. Kekse, Pralinen und Co. schmecken damit auf jeden Fall immer.

Zum Kochen:

Süßlupinenmehl: Ist vom Geschmack her recht intensiv und Süßlich. Es eignet sich gut zum verarbeiten von Teigen.

Hanfmehl: Ist sehr gesund und eignet sich gut in kleinen Mengen für Salziges und Süßes. Hanfmehl hat einen sehr intensiven, nussigen Eigengeschmack und sollte daher nicht unbedingt als Hauptzutat in einem Rezept verwendet werden.

Leinsamenmehl (Leinmehl): Leinsamenmehl ist eines der geschmacklich neutralsten „Low carb“ Mehle. Ich verwende es sehr gerne beim Kochen. Die Leinsamen haben eine sehr bindende Wirkung, es sättigt sehr schnell und eignet sich sehr gut zum Verarbeiten von Teigen. Wichtig ist den Teig mit Leinsamenmehl immer mindestens 10 Minuten ruhen zu lassen vor der Verarbeitung.

Kürbiskernmehl: Es hat auch einen eher intensiven Geschmack und eignet sich daher, wie das Hanfmehl eher in kleineren Mengen.

Bindemittel:

Johannisbrotkernmehl und Pfeilwurzelmehl (Pfeilwurzelstärke): Eignen sich perfekt zum Binden von Teigen. Die Konsistenz ist ähnlich wie bei herkömmlichen Bindemitteln wie z.B. Mais- oder Weizenstärke. Allerdings sind sie gesünder und man braucht davon immer nur etwa die Hälfte der Menge.

Guarkernmehl: Ist auch ein Bindemittel, allerdings macht es bei den Gerichten gerne Mal eine eher gummige Konsistenz. Deswegen bevorzuge ich eher eines der beiden obengenannten Bindemittel.

Weitere Bindemittel bei meinen Rezepten:

Flohsamenschalen, Chiasamen, Leinsamen, Kleie.