Übersäuerung und basische Ernährung

IMG_20170407_173209_099.jpgFast jeder Mensch ist übersäuert, und weiß es nicht. Die Folge können oft chronische Erkrankungen sein, aber auch andere Beschwerden.

Hier einige Beispiele:
– Ständige Müdigkeit
– Haarausfall
– Bluthochdruck
– Allergien
– Hautunreinheiten
– Gliederschmerzen
– Mineralstoffmangel
– Übergewicht…
Ideal wäre natürlich ein ausgeglichener PH-Haushalt! Den kannst du z.B.  mit PH-Teststreifen aus der Apotheke herausfinden.

Der PH-Wert geht von 1-14. Alles unter 7 ist sauer, 7 ist neutral und alles darüber basisch.

Aber nicht alle Organe im Körper sollen basisch sein, z.B. der Magen und Dickdarm sollten immer leicht sauer sein. Sodass die Säuren sich optimal einpändeln können und die wichtigen Bakterien ansiedeln. Die Ergebnisse des PH-Teststreifens sollten also nciht den ganzen Tag über gleich sein, sonder leicht schwanken.

Übergewicht durch Übersäuerung:
Fettzellen sind optimal zum Einlagern von Säuren und ihren Schlacken und schützen die Organe vor diesen Säuren.  Das heißt wenn man sich basischer ernährt, purzeln die Kilos oft schneller.

Wie schaut so eine basische Ernährung aus:
Es gibt:
– basische Lebensmittel
– neutrale Lebensmittel
– saure Lebensmittel
– gute säurebildende Lebensmittel
– schlechte säurebildende Lebensmittel

Das heißt nicht, dass man nur mehr basische Lebensmittel essen darf. Falls du aber eine Basenkur machen möchtest, solltest du in dieser Zeit zu 100% NUR basische Lebensmittel zu dir nehmen. Nachdem dein Säure-Basenhaushalt optimal ist, kannst du auf eine Basenüberschüssige Ernährung wechseln. Das bedeutet 7ß% baische Lebensmittel und 30% gesunde säurebildende Lebensmittel.

Beginne ganz langsam und beachte Anfangs das:

–  Kein Weizen
– Zucker reduzieren/später wecklassen
– Milch reduzieren
– Basenwasser trinken (Rezept weiter unten)
– Kräutertees trinken
– BIO/regional einkafn
– Naturbelassene Lebensmittel essen
– Baue oft vegane und vegetarische Gerichte in deinen Speiseplan ein (Rezepte findest du auch hier auf dem Blog)

Das sind nur meine Einsteigertipps, es gibt noch ganz viel das du über den Säure-Basenhaushalt erfahren kannst. Lebensmittellisten z.B. findest du im Internet oder in Büchern ganz viele. Hier nur einige Beispiele:
Basische Lebensmittel:
-Obst (ganz reif)
-Kräuter,Gewürze
-Gemüse
-Konjaknudel
-Sprossen
-Smoothies (Grüne und Früchte)
-Lupinenmehl
-Mandeln
-Wasser (auch mit Zitrone)
-Kräutertee

Gute säurebildende Lebensmittel:
-Getreide (außer Weizen)
-Hülsenfrüchte
-Ölsaaten
-BIO Fleisch, Fisch, Eier
-Grüntee

Schlechte säurebildende/saure LM:
-Wurstwaren
-Milchprodukte (außer Ghee, Sahne und Butter,die sind neutral)
-Fleisch,Fisch und Eier die nicht Bio sind
-ALLE Fertigprodukte
-Essig
-Getreideprodukte aus Auszugsmehlen
-Glutenhaltige Produkte (aus Seitan z.B.)
-stark verarbeitete Sojaprodukte
-Honig, Dicksäfte
-Zucker
-Alkohol/Kaffee
-Kohlensäurehaltige Getränke

Das sind die wichtigsten Beispiele, jetzt wissen viele warum ich grüne Smoothies so liebe 😉

Auch „meine“ low carb Ernährung die ich allen weitergeben möchte, mit gesunden Kohlenhydraten, veganen/vegetarischen Gerichten, Zuckerreduzierung, Basenwasser/Kräutertees, grünen Smoothies, Weizenfrei, Bio, regional,…usw. ist optimal für die Gesundheit und Wohlfühlfigur 🙂

Hier noch das Rezept für ein Basenwasser:
1 Stk. Zitrone
1 Stk Obst
1 Stk. Ingwer (optional)
etwas Minze (optional)

Mit etwa 200 ml kochendem Wasser aufgießen und 20 Minuten ziehen lassen. Dann mit kaltem Wasser aufgießen und genießen.